Iserlohn runiniert das Deutsche Eishockey

Endlich hat es mal jemand ausgesprochen. Was an Eishockeystammtischen schon längst bekannt ist, wurde nun endlich auch mal gross in der Öffentlichkeit angeprangert. Teilzeiteishockeyphilosoph und Vollzeitdeutscher Moritz Müller hat es während der letzten Servus Hockey Night krachen lassen. Und dann gab er ein Interview. 

Wer zu faul ist, sich die knappe Minute anzugucken, hier mal die wichtigsten Ausschnitte:

... Keine Leidenschaft, kein Herz gegen so ne kanadische 1C-Nationalmannschaft. 
...
An der Stelle regt mich aber auch auf, dass wir gegen so ne, äh, Wie viel Deutsche haben die im Kader stehen? Zwei Deutsche? Ist keine Entschuldigung für nichts, aber die Liga sagt, die Deutsche Nationalmannschaft muss besser werden und hier spielt so ne abgetakelte kanadische Nationalmannschaft. Da soll die Liga mal genug Arsch in der Hose haben, um mal zu fragen, wie's funktioniert mit den Pässen in Iserlohn.

Jemand musste es ja mal sagen. Die Reaktion in den sozialen Medien zeigt auch, dass Moritz Müller einfach Recht hat. Iserlohn ruiniert mit seiner Einbürgerungspolitik das deutsche Eishockey.
Von daher:

  • Danke, ISERLOHN! Dafür, dass in der DEL 38% der Tore von (nicht eingebürgerten) Deutschen erzielt werden.
  • Danke, ISERLOHN! Dafür, dass, wenn man die Roosters komplett aus der Rechnung nimmt, 40.2% der Tore in der DEL von (nicht eingebürgerten) Deutschen erzielt werden - bei Moritz Müllers TeamGermany-Haien sind es sogar satte 50.5%
  • Danke, Karsten Mende dass Deutschland im Gegensatz zu den grossen Eishockeynationen keine vernünftige u20-Liga hat
  • Danke, ISERLOHN! Dafür, dass wir uns dank den Maceks, Raedekes, Wrucks und Teuberts nicht mit der wirklichen Problematik auseinandersetzen müssen und einen billigen Buhmann gefunden haben!